Bundesweiter Warntag am Heeseberg | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Auch in der Samtgemeinde Heeseberg werden die neuen Sirenen sowie weitere Warnsysteme getestet

Bundesweiter Warntag am Heeseberg

Heute findet der sechste bundesweite Warntag statt. Bund, Länder und Kommunen erproben dabei gemeinsam die unterschiedlichen Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle. Ziel ist es, die technische Warninfrastruktur zu testen und die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnwegen und Warnsignalen vertraut zu machen.

Auch in der Samtgemeinde Heeseberg werden die neu errichteten Sirenen in den Warntag einbezogen.

Der Ablauf vor Ort ist wie folgt vorgesehen:

11:00 Uhr: Einminütiger, auf- und abschwellender Warnton

11:05 Uhr: Sprachdurchsage „Dies ist ein Probealarm“ auf Deutsch und Englisch

ca. 11:45 Uhr: Einminütiger Entwarnungston

11:50 Uhr: Sprachdurchsage „Gefahr vorüber“ auf Deutsch und Englisch

Parallel zur Sirenenprobe werden bundesweit weitere Warnmittel aktiviert. Dazu gehören insbesondere Warn-Apps wie NINA, BIWAPP und KATWARN sowie Cell Broadcast. Dadurch können Warnmeldungen direkt auf Smartphones und anderen geeigneten Mobiltelefonen erscheinen.

Auch Radio und Fernsehen sowie weitere Warnkanäle wie digitale Informationstafeln werden in den Warntag einbezogen. Die Probewarnung wird zentral über das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes ausgelöst und anschließend über die angeschlossenen Warnmultiplikatoren verbreitet.

Der Warntag ist ausdrücklich ein Probealarm. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Die unterschiedlichen Warnmittel werden getestet, um technische und organisatorische Schwachstellen zu erkennen und die Warnung der Bevölkerung im Ernstfall weiter zu verbessern.

Das Land Niedersachsen weist darauf hin, dass ein möglichst vielfältiger Warnmittelmix wichtig ist. Sirenen haben dabei den Vorteil, dass sie auch dann warnen können, wenn beispielsweise Mobilfunk oder Internet nicht verfügbar sind.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) führt auch in diesem Jahr eine Online-Umfrage zum Warntag durch. Die Rückmeldungen sollen helfen, die verschiedenen Warnwege und Abläufe weiter zu verbessern. Die Umfrage ist vom 10. bis zum 17. September 2026 geöffnet.

Direkt zur Umfrage